Kalorien zählen

Kalorienzählen ist Blödsinn

Kalorienzählen ist Blödsinn

Wer kennt das nicht. Wieder mal ein paar Kilos zu viel auf den Rippen und der Ruf nach „anständiger Ernährung“ wird lauter. Ein geeignetes Abnehmprogramm zu finden wird uns auch ganz leicht gemacht, denn jede Woche finden wir in einschlägigen Magazinen und Zeitschriften die ultimative Diät für unser Problem. Vordergründig bei all diesen Diäten ist immer die Kalorienangabe. Ich kenne keine Diät-„Empfehlung“, die ohne auskommt. Sie soll für uns der Richtwert sein und suggerieren, dass kalorienarm gleich gesund bedeutet.

Absoluter Blödsinn! Wenn du deinen Körper langfristig vital und gesund haben willst, kann eine Kalorienangaben nie die ausschlaggebende Entscheidung für oder gegen ein Lebensmittel sein.

Kalorien im Kopf

Abgesehen davon, dass du dich den ganzen Tag über nur mit dem Zählen von Kalorien beschäftigst und eine Diät zum Mittelpunkt deines Lebens wird, stresst du deinen Körper damit unnötig.

Sicherlich weiß jeder was am Ende einer Diätphase passiert. Wir haben so lange auf ein kleines Ziel hingearbeitet, haben unsern Körper gequält und der dankt es uns nun damit, dass er heimlich, still und leise in der Zeit auf Sparflamme gekocht hat und damit schon mal an die nächsten „schlechten Zeiten“ denkt. Denn genau in dem Moment, wo du mal wieder „richtig normal“ isst, fängt dein Körper an und freut sich: „endlich wieder Essen“ denkt er und legt schon mal Depots für die nächsten „schlechten Zeiten“ an . Was passiert? Klar der klassische Jo-Jo Effekt tritt ein. Kein Wunder also, dass nach der Diät dann wieder vor der Diät ist.

Warum kannst du Kalorienangaben vernachlässigen?

Einfach gesagt weil du die eine Kalorie nicht mit der anderen vergleichen kannst.

Nimmst du dir beispielsweise eine Tomate und eine Gurke. Du wirst wahrscheinlich sagen, die haben ungefähr gleich viele Kalorien. Das stimmt sogar. Es gibt da nur einen entscheidenden Unterschied. Die Zusammensetzung der Kalorien von beiden Gemüsen ist nicht identisch. Und genau da liegt das Problem.

Kalorien im Essen

Stell dir jetzt einmal vor du suchst deine Nahrung nur nach der Anzahl der Kalorien in einem Nahrungsmittel aus. Dein Ziel ist es pro Tag, sagen wir mal 1.800 kcal zu dir zu nehmen. Was nebenbei bemerkt gerade mal dem Grundumsatz unseres Körpers im absoluten Ruhezustand entspricht, damit alle Körperfunktionen aufrecht erhalten werden (bezogen auf eine Person mit 75 kg). Das kannst du jetzt auf die unterschiedlichste Weise tun. Du kannst dies mit Gemüse, Obst und Vollwertprodukte oder andererseits die gleiche Kalorienmenge über Hamburger mit Pommes zu dir nehmen.

Nährstoffe in Nahrungsmitteln

Dass die Zusammensetzung der Nährstoffe nun eine vollkommen andere ist bei Hamburgern und Pommes, als bei Obst und Gemüse ist dir wahrscheinlich direkt klar. Und genau da ist der Haken an der Sache. Es kommt nicht darauf an wie viele Kalorien du zu dir nimmst, sondern in welcher Form du sie deinem Körper gibst. Zusätzlich solltest du wissen, dass die einzelnen Nährstoffe, d. h. Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette von deinem Körper auf eine ganz unterschiedliche Art und Weise verdaut und genutzt werden.

Welche Nährstoffe sind wichtig?

Nehmen wir z. B. Kohlenhydrate in Form von Weißmehl, Zucker oder Softdrinks zu uns, so hat das entscheidenden Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel. Bei diesen Nahrungsmitteln steigt der Blutzuckerspiegel rasch an und fällt dann nach kurzer Zeit auch ebenso schnell wieder ab.

Dies ist auch der Grund dafür, dass man sich nach einem Essen von Hamburger oder Pizza richtig satt fühlt, doch nach kurzer Zeit in ein massives Tief rutscht und am liebsten ein Nickerchen machen möchte.

Nehmen wir nun die gleiche Menge an Kalorien in Form von hochwertigen Kohlenhydraten, Eiweißen und Fett zu uns (z. B. Vollkornbrot, Gemüse, Nüsse etc.), so kann der Körper diese viel besser verarbeiten und benötigt auch längere Zeit dafür. Das hat zur Folge, dass es nicht zu starken Schwankungen im Blutzuckerspiegel kommt, du nicht nach dem Essen müde wirst, sondern weiterhin fit und konzentriert bleibst.

Kalorien und Nährstoffe

Es geht also nicht darum deinen Körper mit einer möglichst fixen Zahl an Kalorien zu versorgen, sondern darum, dass du ihm die notwendigen Nährstoffe damit zuführst. Und wo findest du diese Nährstoffe. In Früchten, Obst, Kräutern, Nüssen, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Ölen. Denn in genau diesen Lebensmitteln befinden sich alle Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Und wenn du diese auch noch saisonal auswählst, vielseitig zusammenstellst und miteinander kombinierst, dann bekommt dein Körper das ganze Jahr über genau die Nährstoffe, die er braucht.

Fazit

Hör auf mit dem Kalorienzählen und beginne dich und deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen, dann brauchst du dir auch keine Gedanken mehr darüber zu machen, wie du Gewicht verlierst, denn das läuft sowieso nebenbei, als angenehmer Nebeneffekt sozusagen. So bequem unsere moderen Ernährungsweise auch manchmal ist, frisch zu kochen ist der Weg, mit dem wir unseren Körper bestmöglichst versorgen können.

Spaghetti mit Tomaten

Brauchst du noch Anregungen wie du frisch und saisonal kochst? Dann schau mal auf meiner Pinterest Seite vorbei. Dort findest du jede Menge tolle Rezepte.

Ich freue mich auf dich.

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Heike

“Ich glaube an eine Welt in der Frauen in den beste Jahren ihren Weg gehen und dabei Freude und Genuss in den Mittelpunkt stellen.”

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