Nordic Walking

Nordic Walking

Nordic Walking ist nicht gleich easy going. Doch wer nicht laufen möchte oder kann, findet im Nordic Walking die beste Alternative zum Joggen.

Nordic Walking ist nicht gleich easy going.

Wer nicht laufen möchte oder kann, der findet im Nordic Walking die beste Jogging Alternative.

Fit im Frühling

Wenn man bereits zu Frühlingsanfang fit sein möchte, dann bleibt einem nur das Training auch während der Wintermonate. Das ist mit Nordic Walking überhaupt keine Problem, denn diese Sportart kann man wirklich bei jedem Wetter durchführen. Richtig eingekleidet bleibt man richtig warm und bringt den Körper dabei ganz schön auf Touren. Bewegung die richtig gut tut.

Auch wenn es für manche immer noch aussieht wie Langlauf ohne Skier, so hat sich die ehemalige Randsportart bereits weitestgehend als gesunde Sportart etabliert. Und auch wenn es nicht so aussehen mag, walken mit Stöcken kann ganz schön anstrengend sein.

Was ist Nordic Walking

Man kann es als zügiges gehen mit Stockunterstützung beschreiben.
Im Gegensatz zum Walken, erreicht man durch den Einsatz der Stöcke eine größere Intensität, hat eine aufrechtere Haltung und kräftig zudem den Oberkörper gesamten Oberkörper und die Arme.
Trainiert wird idealerweise mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von
5 km/h. So wird die Fettverbrennung angeregt und Herz, Kreislauf und Stoffwechsel aktiviert. Somit ist Nordic Walking weitaus mehr als nur spazieren gehen mit Stöcken.

Für wen ist Nordic Walking geeignet?

Grundsätzlich eignet es sich für jeden. Doch für Menschen mit Übergewicht oder Ältere ist es besonders gut, weil es die Gelenke schont und viele Muskelgruppen gleichzeitig trainiert. Somit ist Nordic Walking ein wunderbar ruhiger und sanfter Einstieg für all diejenigen, die mit einem Ausdauersport starten möchten.

Abnehmen mit Nordic Walking

Gehen mit Stöcken gehört zu den perfekten Sportarten, wenn du deinen Fettpölsterchen an den Kragen willst. Durch den Einsatz fast aller Muskeln im Körper verbrennt man mit einer Stunden intensivem Gehen bis zu 500 kcal. Trainierst du beispielsweise in hügeliger Landschaft, so können aus schnell noch mehr werden.

Gesundheitliche Auswirkungen

  • bringt den Stoffwechsel in Gang
  • aktiviert das Lymphensystem und verbessert so den Abtransport von Schadstoffen im Körper
  • verbessert die Atmung und die Ausdauer
  • stärkt Arme, Brust, Schultern und Rücken
  • schont die Gelenke, vor allem die Knie
  • löst Muskelverspannungen

Technik

Nicht zu unterschätzen ist beim Gehen mit Stöcken die Technik.
Leider sieht man nicht selten Menschen die ihre Stöcke mehr hinter sich herschleifen, als sie aktiv einzusetzen. Technik und auch Intensität stimmen hier keinesfalls. Das hat dann nun wirklich nichts mit Nordic Walking zu tun.

Die Lauftechnik ähnelt der beim Skilanglauf und ist sehr einfach zu erlernen. Der natürliche Bewegungsablauf wird mit den Stöcken dynamisch unterstützt. Wenn du diesem Link folgst, dann kannst du dir ein kurzes Video zur richtigen Lauftechnik ansehen.

Ausrüstung

Dafür braucht man wirklich nicht viel.

  • atmungsaktive Kleidung
  • gute Walking-Schuhe
  • Stöcke

Kleidung

Grundsätzlich kann man zuert einmal mit dem beginnen, was man hat. Sobald der Spaß an der Bewegung da ist und du neue Kleidung brauchst, dann entscheide dich für Funktionskleidung, die atmungsaktiv ist.
Diese leitet den Schweiß nach außen, ohne dass die Haut nass wird.

Schuhe

Gute Schuhe sind da A und O. Wanderschuhe beispielsweise eignen sich absolut nicht, sie sind zu klobig, schwer und unflexibel.

Schuhe sind Geschmachssache und was bei der einen passt, funktioniert bei der Freundin gar nicht. Also muss man es wirklich ausprobieren.

Ein paar Dinge kann man schon berücksichtigen. So sollte man sich für einen Trailrunning-Schuh entscheiden, wenn es über Stock und Stein geht. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv und ich habe dir mal meinen Schuh verlinkt.
Geht man eher über Asphalt oder Feldwege, dann tut es auch ein klassischer Laufschuh.

Immer wieder wirst du aber auf die Frage treffen Goretex oder eine andere wasserfeste Membran, oder nicht.
Aus meiner langjähringen Erfahrung als Walkerin und Läuferin kann ich nur sagen, dass ich mich NIE für eine wasserabweisende Membran entscheide und das hat zwei Gründe.

  1. Der Schuh ist immer schwerer und steifer mit Membran.
  2. Die wasserabweisende Membran soll die Füße vor Feuchtigkeiten von Außen schützen. Das tut sie auch bis zu einem gewissen Grad.
    Doch gelangt Feuchtigkeit mal in den Schuh, durch Starkregen oder weil du in eine tiefe Pfütze trittst, so bleibt das Wasser auch genau dort, nämlich im Schuh. Der Fuß wird auf die Dauer kalt werden.
    Auch wenn deine Füße schwitzen hat die Feuchtigkeit keine Möglichkeit auszutreten und es kommt schneller zu Blasenbildung.
    Schuhe ohne wasserabweisende Membran halten den Fuß auch bei Regen sehr lange trocken. Kommt jedoch Wasser in den Schuh, so wird dies mit der Gehbewegung nach und nach wieder nach Außen gedrückt. Dafür sorgt eine bestimmte Technik im Schuh.
    Sicherlich ist dein Fuß auch weiterhin feucht, nur kalt, das kann ich dir versichern, wird er nie werden, so lange du in Bewegung bleibst.

Erst bei meinem letzten Urlaub, in Reit in Winkl im vergangen Jahr, habe expliziet noch einmal danach gefragt, also wasserabweisende Membran im Schuh – ja oder nein. Und auch vom dort einheimischen Verkäufer wurde mir von der Membran aus den o. g. Gründen dringend abgeraten.

Wie gesagt ist das meine ganz persönliche Erfahrung. Letztlich entscheidet das jeder für sich selbst.

Stöcke

Die Stöcke müssen vor allem die richtige Länge haben. Sie müssen also zu deiner Körpergröße passen. Die Formel dafür lautet:

Körpergröße x 0,66

Bei einer Person mit einer Größe von 1,75 m sollten die Stöcke demnach 1,15 m lang sein.

Stöcke gibt es als Teleskopsystem oder einteilig.

Einteilige Stöcke:

  • langlebiger
  • geringere Bruchgefahr
  • geringere Vibration
  • besseres Pendelverhalten
  • geringers Gewicht

Teleskop-Stöcke

  • gut für Reisen
  • können von mehreren Personen mit unterschiedlichen Größen genutzt werden

Material

Beim Material hast du die Wahl zwischen Aluminium, Glasfaser oder Carbon*.

  • Aluminium ist günstiger als Carbon oder Glasfaser.
  • Carbon ist sehr leicht.
  • Carbon und Glasfaser sind besonders gelenkschonend.

Ich hatte mich für den Anfang für ein Aluminium-Modell entschieden, weil es als Einsteigermodell für mich optimal war und auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hatte. Es ist für Anfänger wie Fortgeschrittene gut geeignet und ich benutze die Stöcke LEKI Damen Response Nordic Walking Stock* auch heute noch.

Fazit

Nordic Walking ist eine Sportart, die für jeden geeignet ist, der seine Ausdauer trainieren möchte.
Das Schöne daran ist, dass man direkt von zu Hause aus starten kann und immer eine Strecke findet, die man gehen kann. Außerdem ist Nordic Walking Jahreszeiten unabhängig. Mit der richtigen Ausrüstung ist es auch möglich bei jedem Wetter zu trainieren.

Immer mehr Menschen begeistern sich übrigens für’s Walken, Nordic Walking oder Marschieren. Vielleicht hast du ja mal Lust an einem Event teizunehmen, denn mit einem Ziel vor Augen lässt es sich wunderbar trainieren und außerdem macht so eine Veranstaltung richtig Spaß. 
Megamarsch oder MountainMan sind beispielsweise Veranstaltungen an denen ich selbst schon teilgenommen habe. Da geht es nicht um Leistung und Zeit, sondern der Gedanke ist über sich selbst hinaus zu wachsen und einmal etwas Verrücktes zu probieren und das mit jeder Menge Spaß und Freude. 

Megamarsch
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Heike

“Ich glaube an eine Welt in der Frauen in den beste Jahren ihren Weg gehen und dabei Freude und Genuss in den Mittelpunkt stellen.”

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