Neu Jahrs Vorsätze

Vorsätze, warum es dieses mal klappen kann

Sylvester ohne Vorsätze? Unvorstellbar! Doch warum es dieses mal klappen kann.

“Warum kann ich es nicht einfach tun?” wurde von jemandem in der Öffentlichkeit während einer Veranstaltung über Gesundheit und Ernährung gesagt. “Ich will das tun, ich kann das tun und ich werde das tun!” schrie er. “Und doch tue ich es nicht….” sagte er direkt zu uns.

Vorsätze und neues Denken

Wie immer, wenn sich ein Jahr dem Ende zu neigt, nutzen viele Menschen die Gelegenheit, um mit einem unbeschriebenen Blatt neu zu beginnen. Sie beschäftigen sich mit Dingen, die nicht mehr ihrem Zweck entsprechen, oder sich ihnen in den Weg stellen, um ein besseres oder gutes Leben zu führen.

Zusammen mit anderen Gesundheits- und Ernährungstrainern wurde ich eingeladen, zu einer Themenreihe rund um Gesundheit und Diät. Eines der Themen war, neue Strategien zu finden, bei denen es um die Gründe ging, warum wir mit Vorsätzen so oft scheitern, und die Teilnehmer waren interessiert, was mein so genanntes “Neues Denken” bewirken kann. Weil die Medien Gesundheit und Ernährung unübersichtlich hypen, suchen Menschen nach Methoden, die für sie funktionieren, um Vorsätze durchhalten zu können.

Und das hat gute Gründe!

Forschungsergebnisse

➢ 57% der Erwachsenen werden Neujahrsvorsätze fassen
31% der Erwachsenen sagen, dass sie keine Vorsätze fassen. (Doch 25% von ihnen tun es immerhin noch heimlich….)
➢ Die drei hauptsächlichen Vorsätze betreffen die Verbesserung der eigenen Gesundheit, nämlich aufhören zu rauchen, den Alkoholkonsum reduzieren und die allgemeine Verbesserung des körperlichen Zustands (mehr bewegen, besser ernähren).
➢ Die meisten Menschen halten sich nicht dauerhaft an ihre erklärten Neujahrsvorsätze. Konkret fallen 22% nach einer Woche aus, 40% nach einem Monat, 50% nach drei Monaten, 60% nach sechs Monaten und 81% nach zwölf Monaten.

Wir können so viel mehr

Das klingt entmutigend, sehr deprimierend und auch überraschend, wenn man die ursprüngliche Natur des Menschen in Betracht zieht. Schau dir die Vergangenheit an und du wirst sehen, was wir Menschen alles können und auch erreicht haben (von Feuer machen bis Mondlandung). Wir können nur feststellen, dass wir enorm kräftig und stark sind und zwar weit mehr, als wir oft selbst von uns glauben.

Persönlich glaube ich, dass wir das auf einer gewissen Ebene das auch wissen. Warum sonst sollten wir jede Veränderung sehr überzeugend und mit starkem Glauben an uns selbst beginnen. Genauso wie ich glaube, dass jeder Coach oder Gesundheitsfachmann auf der Welt die besten Absichten hat uns dabei zu unterstützen. Doch meistens, auf die eine oder andere Weise, stellen wir uns schon auf das Scheitern ein. Seltsam, oder?

Könnte es daran liegen, dass wir, wenn wir aus all den guten Gründen eine Veränderung einleiten, genau das Gegenteil erleben? Ich meine, jeder weiß genau, warum er einen Wandel einleitet den er erreichen will und der gut für ihn ist. Wir brauchen keinen der uns das sagt, oder? Doch zur gleichen Zeit fühlt sich diese Veränderung von „Das-Gute-für-sich-selbst“ an, wie ein großes Opfer von etwas. Und gerade das „etwas“ fühlt sich an, als ob wir  uns selbst opfern.

Lass es mich erklären….

Du kannst jeden auf der Welt fragen: „Was ist gut und gesund für uns?“ Einstimmig wirst du Antworten wie “ein Apfel” hören! Oder eine Karotte oder irgendeine Art von Obst oder Gemüse, was auch immer. Du wirst alles dieser Art hören, nur nicht: „Ein Hamburger, eine Zigarette oder Alkohol“. Mit anderen Worten, wir alle wissen verdammt gut, was richtig für uns ist, das muss uns niemand sagen. Dennoch ist der Spaß an diesen anderen Dingen groß. Oder zumindest denken wir das, weil es sich doch nur um einen Verhaltensausdruck handelt. Eine Art Ersatz, um etwas ganz anderes zu erleben.
Zum Beispiel. Ein Hamburger könnte z.B. ein Ausdruck für „Spaß“ sein, Zigaretten ein Ausdruck für “cool” und  Alkohol ein Ausdruck für “hart” oder “partyartig” sein.

Das Gefühl sich selbst zu opfern

Tatsächlich erleben wir also nicht, wie wir diese Zigarette, diesen Hamburger oder diesen Drink “opfern”. In der Tat, wenn dies der Fall wäre, hätten wir kein Problem damit! Nein, es fühlt sich an, als würden wir “uns selbst” opfern. Und sind wir ehrlich, wer will sich denn schon opfern? Niemand möchte zur Schlachtbank geführt werden, oder?

Das Ergebnis? Egal welche Gründe es sind, warum wir einen Wechsel zum „Guten-für-uns-selbst“ initiieren. Wenn wir das Gefühl haben, uns selbst zu opfern, widersetzen wir uns und sabotieren die Absicht so stark wie möglich! So lange, bis wir uns entscheiden, dass dieser Kampf es nicht wert ist, gekämpft zu werden, und dann wird der Vorsatz aufgegeben. Und wie empfindet man dann den erste Hamburger, die erste Zigarette oder den ersten Drink? Richtig, „Aaaahhhhhhh……was für eine Erleichterung….”.

Das Gefühl versagt zu haben

Leider fühlen wir uns meist nach dem ersten “Aah-Gefühl, x-mal schlimmer in uns selbst, als vorher. Erstens, weil wir (wieder) großartig versagt haben und zweitens, weil wir immer noch besser aussehen oder gesünder sein wollen. Und last, but not least, weil wir immer noch wissen, was das Beste für uns ist. Doch hat sich noch immer nichts geändert!

Wie wäre es mal mit einem anderen Ansatz?

Wir wissen, dass der Hamburger, die Zigarette oder der Drink nur Ausdruck für etwas ganz anderes sind. Also lasst uns dieses „Etwas“ opfern, damit es aufhört uns zu stören, zu schaden oder uns sogar, ja……. umbringt. Sobald wir diesen wahren Grund opfern, wird dieses Etwas – anders als der Ersatz (Hamburger, Zigaretten, Drink) – verschwinden. Oder (noch besser) es wird ,oft auch automatisch, durch etwas ersetzt von dem wir wissen, dass es gut für uns ist.

Symptom und Ursache

Es ist wie ein Splitter in einem Finger. Wir können ihn mit Pflastern versehen wie wir wollen, um zu verhindern, dass es blutet. Wir können sogar Schmerzmittel nehmen, um den Schmerz so oft zu stoppen, wie wir wollen. Am Ende des Tages wissen wir, wenn wir den Finger benutzen, beginnt die Blutung erneut und die Schmerzen werden auch wieder auftreten und sich wahrscheinlich noch verstärken. Lösung, mehr Pflaster und noch mehr Schmerzmittel schlucken? Oder wäre es stattdessen eine bessere Idee, den Splitter aus dem Finger zu holen?

Konzentriere dich auf deine Stärken

Wenn du dir also eine Veränderung für dich selbst vornehmen willst, höre bitte auf, dich auf das Scheitern einzustellen, indem du Pflaster benutzt und Schmerzmittel nimmst. Tu dir selbst einen großen Gefallen: Entferne den Splitter aus deinem Finger!

Falls du Schwierigkeiten hast, deinen Splitter zu finden, schicke mir einfach eine E-Mail und ich werde dir dabei helfen ihn zu finden. Und danach, wenn du möchtest, können wir gemeinsam einen neuen und besser erreichbaren Neujahrsvorsatz machen. Und wenn du weißt, was du 2019 machen willst, lass es mich bitte wissen. Ich bin sehr interessant an den tollen (Neujahrs-)Vorsätze, die hierzu kommen.

Viel Spaß und Erfolg!

Richard
(Gastbeitrag)

Vorsätze, wie es dieses Mal klappen kann.
Vorsätze

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